Case study

Phonaks Im-Ohr-Empfänger in Hollywood

Die extrem unauffälligen Im-Ohr-Empfänger von Phonak hätten den Machern des mit mehreren Oscars ausgezeichneten Films "La La Land" geholfen, dessen fantastischen Soundtrack perfekt in die Handlung zu integrieren, so der Toningenieur des Films, Steve A. Morrow.

Steve A. Morrow wurde zusammen mit seinen Kollegen Andy Nelson und Ai-Ling Lee für den Oscar, die Bafta Awards sowie den Satellite Award für den besten Ton nominiert und gewann die entsprechende Auszeichnung der Cinema Audio Society.

Als Liebeserklärung an das klassische Hollywood-Musical wechselt La La Land nahtlos zwischen Dialog und Gesang, oft in ein und derselben Einstellung. Dies machte den Film zu einer Herausforderung für Logistik und Audiotechnik.

«Die Idee hinter La La Land war, dass lange Schwenks über Gesang- und Tanzeinlagen als Hintergrund für eine davor stattfindende Szene dienen sollten. All diese Einzelteile sollten sich zu einem Ganzen zusammenfügen, denn so wollte es [Regisseur] Damien Chazelle – man sollte das Gefühl haben, dass nicht ein Hand-Double Klavier spielt, sondern tatsächlich Ryan Gosling, und dass er und Emma Stone wirklich singen und tanzen», berichtet Morrow.

«Generell lautete die Vorgabe unseres Regisseurs an die Tontechnik, dass jede der Szenen jederzeit live einspielbar sein sollte. Das war natürlich nicht leicht zu bewerkstelligen, stellte aber auch eine willkommene Herausforderung dar», so Morrow.

An diesem Punkt kamen die Im-Ohr-Empfänger von Phonak ins Spiel: «Es kam vor, dass der Regisseur einfach sagte, ok, lasst es uns live aufnehmen; also hiess es, die Hörer ins Ohr stecken. Ich hatte immer 10 Phonak-Hörer bereit liegen.»

Morrow zufolge sorgten die Phonak-Empfänger aber auch dafür, dass die Macher von La La Land ihre Schauspieler ganz unauffällig auf ihren Einsatz hinweisen konnten. So isst in einer Szene die von Stone verkörperte Figur mit ihrem Verlobten und dessen Bruder zu Abend, als in dem Restaurant ein von ihr fast vergessener Song gespielt wird, worauf sie zu singen beginnt.

«In der Szene sass Justin Hurwitz, unser Komponist, auf der Seite an seinem Digitalpiano. Wir nahmen sein Klavierspiel auf und sendeten es über einen Hörer an Emma Stone. Sie war die einzige am Tisch, die einen Hörer trug», erklärt Morrow.

Er berichtet, dass er dank der Phonak-Empfänger dem Regisseur verschiedene Optionen anbieten konnte, in diesem Fall, dass Stone als einzige das Musikstück hörte. Nach Angaben von Morrow gab es viele ähnliche Beispiele in dem Film.

Für das Vorsingen hatte man schon früh entschieden, dass Stone Im-Ohr-Empfänger tragen sollte: «Wir wollten, dass sie nicht einfach in Playback zu einem Stück singt. Vielmehr sollte Justin sie auf seinem E-Piano begleiten. Dabei wollte er sich nach ihr richten, statt dass sie sich nach ihm richten sollte – so konnte sie die Geschwindigkeit für seine Musik vorgeben.»

«Wir haben die Hörer eingesetzt, und wie immer haben sie einwandfrei funktioniert. Das war einer der grossen Songs im Film und einer der eindrucksvollsten Momente, weil die Musik ihrem Gesang folgen konnte. Es war eine Live-Performance der beiden», fügt er hinzu.

Morrow verwendet Im-Ohr-Empfänger von Phonak seit 2001 und berichtet, dass diese stets ein zuverlässiges Hilfsmittel waren: «Die Qualität ist hervorragend, ebenso die Lebensdauer der Batterien − sie funktionieren einfach.»

Phonak ist der Marktführer für Im-Ohr-Empfänger. Das neue Roger Earpiece System ist seit 2016 auf dem Markt, das auf der prorietären Phonak-Technologie für digitale Klangverarbeitung beruht. Roger Earpiece bietet einen klareren Klang und ist dabei kompakter und leichter als je zuvor, mit einer flexiblen Zubehörauswahl für ein perfektes Audioerlebnis, wie und wo Sie wollen.