Inhalt - Ein Tonmeister gibt Anweisungen zur Verwendung des invisity Im-Ohr-Funkempfängers

Ein Tonmeister gibt Anweisungen zur Verwendung des invisity Im-Ohr-Funkempfängers

Der oscarnominierte Arthur Rochester von DigiTrax® Sound erläutert seine Wahl und die Verwendung des invisity Im-Ohr-Funkempfängers von Phonak.

  • Arthur Rochester Phonak invisity in ear receiver

Arthur Rochester kann auf über 30 Jahre Erfahrung im Film- und Fernsehgeschäft zurückblicken und war als Filmtonmeister bei zahlreichen Hollywoodfilmen, wie Die Hexen von Eastwick, Was das Herz begehrt, About Schmidt und Die Truman Show tätig.

In den letzten Jahren sind viele Soundprofis wie Arthur dazu übergegangen, für die Übermittlung von Regie- und Drehbuchanweisungen anstelle der Induktionsschleifentechnologie FM-gestützte Im-Ohr-Empfänger zu verwenden.

Arthur erklärt die Gründe für diesen Wechsel: „Für den Tonmeister geht es dabei vor allem um Komfort und Zweckmäßigkeit. Die Induktionstechnologie erforderte Verstärker und Induktionskabel, die zum Beispiel für eine Fahrtszene im Auto installiert werden mussten. Eine Alternative wäre ein Induktionsempfänger an einer Schlaufe um den Hals des Schauspielers und ein Empfänger im Ohr. Das ist natürlich alles andere als ideal, da Schauspieler in einer Szene nicht durch zusätzliche Ausrüstungen behindert werden wollen; Haarstilisten und Visagisten arbeiten bereits zur Genüge an ihnen herum.

Im Vorfeld der Verfilmung von Was das Herz begehrt mit Jack Nicholson und Diane Keaton im Jahr 2002 hatte Arthur erstmals die Gelegenheit, den Im-Ohr-Funkempfänger, der heute zu seiner Standardausrüstung gehört, zu testen. Nach einer Unterhaltung mit Ann Reische von Phonak, dem Schweizer Spezialisten für Hörlösungen und Kommunikation, testete er den auf Frequenzmodulation (FM) gestützten 4-Kanal Drahtlosempfänger invisity.

„Da ich ständig versuche meine Tonausrüstung zu verbessern und einfache, handliche Lösungen zu finden, habe ich das System ausprobiert“, erklärt Arthur. „Bei unserer Arbeit kann man nicht spontan experimentieren. Es ist deshalb wichtig, dass alle Teile der Tonaufnahmeausrüstung miteinander kompatibel sind und fehlerfrei funktionieren. Ich fand invisity viel einfacher in der Handhabung als eine Induktionsausrüstung. Man benötigt weniger Geräte und mir gefiel die Vorstellung, dass ich meine drahtlosen Ohrstücke auf verschiede Frequenzen einstellen kann. Der Empfänger ist einfach fantastisch und dazu noch wunderbar klein, sodass ich mich entschieden habe, ihn für Was das Herz begehrt zu benutzen. Seitdem verwende ich ihn eigentlich für jeden Film, gewöhnlich zusammen mit einem Comtek ESP25 Transmitter.“

invisity werde am Set vorwiegend für Drehbuchanweisungen verwendet, so Arthur weiter. Es gebe aber auch interessante Ausnahmen.

„Normalerweise wird das Ohrstück dazu verwendet, den Schauspielern Regieanweisungen zu geben. Es kann aber auch gezielt für einen Schauspieler oder in bestimmten Situationen zum Einsatz kommen. In einem der Filme, für den ich gearbeitet habe, hatte die weibliche Hauptdarstellerin einige sehr heikle Szenen, in denen sie einen bestimmten emotionalen Zustand erreichen musste. Um ihr dabei zu helfen, wählte sie eine geeignete Musik, die sie mit Hilfe von invisity direkt in ihrem Ohr hören konnte“, erzählt er.

Im Actionfilm Final Call mit Chris Evans, William H. Macy und Kim Basinger konnte die Anzahl der Einstellungen für Fahrtszenen dank invisity maßgeblich reduziert werden. „Für keinen anderen Film habe ich den Im-Ohr-Empfänger so häufig verwendet wie für Final Call. Er kam in allen Fahrtszenen mit Dialogen zum Einsatz“, sagt Arthur. „Wir benutzten invisity für die Off-Dialoge, die von einer in einem Kommandotransporter sitzenden Schauspielerin gesprochen wurden, und für die Regieanweisungen für den Schauspieler (Chris Evans), der das Auto fuhr. Der Empfänger war für diese Aufnahmen viel verlässlicher als ein Handy-Headset.”

Das Team von Final Call produzierte außerdem den Kurzfilm Dialing Up 'Cellular über die Dreharbeiten zum Spielfilm. Darin erklärt Arthur, wie er seine invisity-Empfänger als Hilfsmittel für bestimmte Szenen einsetzte.

Was die Akzeptanz der Im-Ohr-Funkempfänger bei den Schauspielern und der Filmcrew anbelangt, sei das Feedback des Regisseurs am wichtigsten, führt Arthur fort. „Alles, was Zeit spart und die Anzahl der Einstellungen reduziert, wird positiv aufgenommen, denn alle profitieren davon.“

„Es geht eigentlich hauptsächlich um den Regisseur und wie er die Talente vor der Kamera anweisen möchte. Schauspieler sind in gewissem Sinn Wasser auf meine Mühle. Wenn der Regisseur beim Dreh „in den Kopf“ der Schauspieler gelangen kann, dann ist das für ihn von Vorteil. Deshalb lieben Regisseure Ohrstücke wie invisity und erwarten heute von Filmtonmeistern, dass diese Im-Ohr-Funkempfänger zu deren Standardausrüstung gehören.”

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Über Arthur Rochester

Arthur Rochester besitzt über 30 Jahre Erfahrung als Tonmeister bei Filmproduktionen und hat an zahlreichen Hollywoodfilmen mitgewirkt. Dazu gehören unter anderem Was das Herz begehrt, Final Call, About Schmidt, Die Truman Show und Master und Commander: Bis ans Ende der Welt.

Arthur wurde mehrmals für den Oscar nominiert und mit BAFTA-, CAS- und Saturn-Filmpreisen ausgezeichnet.  Seit 1992 besitzt und führt er DigiTrax® Sound.

Hollywood sound mixer Arthur uses Phonak's invisity in-ear prompt receiver

Arthur Rochester, Tonmeister aus Hollywood und Gründer von DigiTrax® Sound.