Inhalt - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

In diesem exklusiven F&A-Bericht spricht der Pilot Florian Kuhn über seine Arbeit und wie das FreeCom-Headset den Komfort im Cockpit verbessert hat.

F: Herr Kuhn, können Sie uns zuerst etwas über das Unternehmen erzählen, für das Sie fliegen.

Wir haben insgesamt vier Flugzeuge im Einsatz. Ein Flugzeug ist in den U.S.A. stationiert und wir haben drei hier in Europa, zusammen mit zwei Helikoptern der Marke Eurocopter für Kurzflüge.

Wir gründeten die Firma 2001 mit nur einem einzigen Flugzeug und wir können ein enormes Wachstum verzeichnen. Wir beschäftigen im Moment 11 Piloten und zusätzliches Personal für Technik und Administration. Wir arbeiten als Tochtergesellschaft für unsere Muttergesellschaft und wir fliegen den CEO und andere Mitglieder des Vorstandes. Wir fliegen keine Charter- oder Frachtflüge und wir vermieten unsere Maschinen nicht.

Die Flugziele sind abhängig vom entsprechenden Flugzeug. Unsere kleinste Maschine, die Falcon 900, fliegt hauptsächlich Europa weit mit einer Flugstrecke von neun Stunden. Sie fliegt hauptsächlich nach Groß Britannien, Frankreich, Deutschland und seit neuestem auch nach Russland. Die beiden größeren Flugzeuge fliegen an die Ost- und Westküste der U.S.A. und auch nach Asien. Unsere Flüge werden normalerweise weit im Voraus geplant.

F: Erzählen Sie uns etwas über sich und Ihre Fluglaufbahn?

Am 1. April 2012 habe ich mein zehnjähriges Jubiläum bei der Firma. Gleich nachdem die Firma das erste der drei Flugzeuge erhalten hatte, habe ich angefangen zu arbeiten. Mit dem Fliegen habe ich 1999 bei Swiss Air begonnen, als sie noch existierte. Meinen Flugunterricht nahm ich in Zürich und Florida und ich bin dann mit der kleinen Airbus-Flotte geflogen, bis zum Konkurs Ende 2001. Danach bekam ich die Stelle hier.

F: Mit wie vielen Piloten fliegen Sie normalerweise?

Es sind immer zwei. Dies sind die Anforderungen an die Flugzeuge, die wir fliegen. Ab und zu fliegen wir sehr lange Strecken, dann nehmen wir noch eine zusätzliche Person mit oder die Crew wird unterwegs ausgetauscht. Beim Helikopter ist das anders. Sie können mit nur einem Piloten geflogen werden, aber aus Sicherheitsgründen sind wir immer zu zweit an Bord.

F: Wie wichtig ist die Technologie, die Sie beim Fliegen einsetzen?

Wir haben das Glück, immer über die neueste Technologie für unsere Jets zu verfügen. Im Wesentlichen deshalb, da unser CEO sehr enthusiastisch ist und einen der Helikopter selber fliegt. Wenn wir ihn um die neueste Technologie für eines der Flugzeuge bitten, ist das niemals ein Problem. Wir bekommen immer das Neueste.

F: Wie haben sich die Anforderungen der Technologie bezüglich Sicherheit und Vorschriften über die Jahre verändert?

Diese haben sich enorm verändert und es kommen andauernd neue Vorschriften, bezüglich der Sicherheit und der Kommunikation an Bord, hinzu. Sie müssen immer mit dem neuesten topografischen Datenspeicher ausgestattet sein, z. B. um zu verhindern, dass ein Flugzeug mit einem Berg kollidiert usw. Das wichtigste jedoch ist das Training der Crew. Die Crew stellt das größte Unfallrisiko dar.

F: Welche Vorschriften gelten bezüglich Kommunikationssystemen, wie Headsets?

Wir müssen beim Start und der Landung Headsets tragen und wenn wir unter 10`000 Fuß fallen sowie beim Ansteigen. Persönlich mag ich mein Headset wegen des Lärmes immer tragen.

F: Welche Hauptmerkmale würden Sie gerne an einem Flug-Headset verwirklicht sehen?

Ein Headset sollte über einen sehr klaren Klang und eine exzellente Klangqualität verfügen. Das Headset sollte in den Ohren nicht spürbar sein und den Tragekomfort nicht beeinflussen. Wir müssen schon mit der Müdigkeit, der Dunkelheit und dem Lärm zurechtkommen, wenn wir dann dem extra Druck, dem unsere Ohren ausgesetzt sind, entkommen, ist das ein großer Vorteil.

F: Wie würden Sie ihre Erfahrung mit dem FreeCom Headset beschreiben?

Sie haben einen sehr guten Tragekomfort und beim Fliegen ist es viel leiser.

Die vorherigen Headsets, wie die Telex 750, mit denen die Flugzeuge ausgestattet sind, bieten Ohrhörer, keine großen Ohrmuscheln, die das Ohr abschirmen, aber sie sitzen immer noch auf dem Ohr, anstatt im Ohr. Für mich wurde der Druck auf dem Ohr nach einer bestimmten Zeit zu groß. Es kam zu Ohrenschmerzen und Kopfweh. Doch mit den Ohrschalen von FreeCom ist dies nicht mehr der Fall.

Was ich an FreeCom noch schätze, ist das bereits angeschlossene Schwanenhalsmikrofon. Damit ist einfach das Flugzeug am Ende des Fluges zu verlassen. Zum Beispiel verlassen die Kapitäne das Cockpit bevor das Gepäck der Fluggäste ausgeladen wird. In der Vergangenheit musste ich immer noch extra Ohrstöpsel gegen den Lärm, den das Flugzeug erzeugt, tragen, denn dieser schädigt die Ohren. Beim FreeCom-Headset ziehe ich das Kabel aus der Steckverbindung im Cockpit, lasse das andere Ende im Flugzeug stecken und verlasse das Flugzeug mit dem Ohrschalen im Ohr. Es ist der perfekte Gehörschutz.

F: Was können Sie uns über das Anpassen der Ohrschalen (eShells) berichten?

Das ging sehr schnell und sehr akkurat. Die Ohrschalen sind schnell, nach dem Anpassen, bei mir eingetroffen und die Anwendung ist sehr einfach. Eine Einführung war kaum notwendig, es erklärt sich von selbst.

Herzlichen Dank für Ihre Zeit, Florian.

Kein Problem. Gerne geschehen.

“Ein Headset soll über einen sehr klaren Klang und eine exzellente Klangqualität verfügen. Das Headset soll in den Ohren nicht spürbar sein und den Tragekomfort nicht beeinflussen„ sagt Hr. Kuhn.